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So funktioniert der Sonnenschutz beim Camping

Zelten oder Caravaning als zwanglose Urlaubsvariante wird immer beliebter. Viele Neueinsteiger hierzulande bedenken jedoch nicht, welch wichtige Rolle beim Camping ein guter Sonnenschutz spielt. Das Umweltbundesamt beispielsweise warnt vor Gesundheitsrisiken durch Hitze, das Bundesamt für Strahlenschutz vor UV-Strahlen.

Ihren Campingurlaub können Sie mit der richtigen Ausrüstung dennoch genießen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie hohen Temperaturen und schädlichen UV-Strahlen trotzen.

Varianten beim Camping-Sonnenschutz

Im Hochsommer sind die Schattenplätze begehrt. Wer keinen ergattern kann, ist beim Camping auf guten Sonnenschutz angewiesen - und dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

  • Sonnenschirm
  • Markise
  • Sonnensegel
  • Strandmuschel
  • Pavillon

Sonnenschirm

Er ist die einfachste Variante, um sich vor der Sonne zu schützen. Mit wenigen Handgriffen baut man den Schirm auf, überall dort, wo die Sonne stört. Ebenso schnell ist der Schirm wieder abgebaut und platzsparend verstaut.

Die verarbeiteten Materialien beim Sonnenschirm reichen von einfacher Baumwolle bis hin zu Polyester- und Acrylgeweben. Baumwollstoffe halten zwar die Sonne zurück, verschmutzen jedoch schnell und sind meist nicht wasserabweisend. Acryl und Polyester dagegen sind wetterfest, schmutzabweisend, haben eine starke und langlebige Farbintensität sowie einen hohen UV-Schutz.

Markise als Sonnenschutz beim Camping

Um sich beim Camping vor Sonne zu schützen, bietet sich vor allem für feststehende Wohnmobile oder Campingwagen eine ausziehbare Markise an. Markisen sind wasserdicht und halten die UV-Strahlung zurück. Nachteilig ist die erforderliche feste Montage am Wohnwagen. Dadurch bedingt ist der Sonnenschutz nur in bestimmten Bereichen gegeben.

Ein cleveres Zubehörteil sorgt hier allerdings für Abhilfe: Mit einer Markise-Vorderwand wie beispielsweise der Alphazwei schaffen Sie weiteren Schatten. Gleichzeitig schützt der hochwertige Stoff vor Wind, Regen und allzu neugierigen Blicken der Campingplatz-Nachbarn.

Sonnensegel und Strandmuschel

Sonnensegel lassen sich überall dort anbringen, wo ein Schattenplatz gewünscht wird. Aufroll- oder raffbare Segel bieten eine große Schattenfläche und schützen mit der entsprechenden Beschichtung auch vor moderatem Regen. Sonnensegel sind mithilfe von Metallstangen, Spannseilen und Bodenankern schnell einsatzbereit.

Besonders Kinder müssen im Urlaub vor Sonne geschützt werden. Hier bieten sich Strandmuscheln an, kleine oder größere überdachte Oasen, in denen Kinder an ihrem Lieblingsort sicher spielen können. Strandmuscheln sind mit wenigen Handgriffen aufgestellt, gerne von den Eltern etwas entfernt, aber dennoch gut im Blick. Die verwendeten Stoffe für Strandmuscheln sind strapazierfähig, wasserabweisend und halten das UV-Licht zurück.

Pavillon

Auf einem großräumigen Campingplatz ist es häufig möglich, einen Pavillon vor dem Wohnmobil aufzustellen. Hier werden die unterschiedlichsten Varianten angeboten. Sie reichen von einer einfachen Überdachung bis hin zum luxuriösen Pavillon, der sich als zusätzliches „Zimmer“ nutzen lässt.

Pavillons können Sie ortsunabhängig aufstellen. Das verwendete Material ist wasserabweisend und besitzt einen guten Lichtschutzfaktor. Je nach Sonneneinfall können die Seiten des Pavillons zusätzlich mit Seitenwänden abgehängt werden, sodass ein Sonnenschutz ganztägig und von allen Seiten gegeben ist.

Bildnachweise: Andrey Armyagov, AdobeStock