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Camping-Markise – Sonnenschutz und Platzspender

Neben dem Preisrahmen bestimmen Ihr Fahrzeug- und Reisetyp, welche Camping-Markise die passende für Sie ist. Zubehör wie Vorderwände für Sonnen- und Windschutz verbessern zudem das Campingerlebnis und sparen Zeit. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die verschiedenen Arten von Markisen und praktische Erweiterungen.

Es mag nicht direkt auffallen, wenn Sie fehlt – spätestens nach der Anschaffung ist es aber klar: „Nie wieder ohne Markise!“ Die Camping-Markise verschafft Ihnen entspannte Sommertage am Wohnwagen oder Wohnmobil und damit wertvollen Freiraum im Außenbereich. Selbst an leichten Regentagen schützt die Markise und hält trocken.

Welche Vorteile bietet die Camping-Markise?

  • Schutz vor Sonne und leichtem Regen
  • Spart Zeit, da der Aufbau bei Bedarf schnell erledigt ist
  • Flexibilität dank schnellem Abbau
  • Stauraum, da sie keinen Platz beansprucht und außen am Fahrzeug befestigt wird

Demnach ist die Camping-Markise vor allem dann sinnvoll für Sie, wenn Sie öfter den Stellplatz wechseln und den gewonnenen Stauraum für anderes großes Equipment gebrauchen können. Mit dieser Wahl müssen Sie aber nicht auf die Vorteile eines Vorzelts verzichten. Denn mit Vorderwänden können Sie den Wind- und Sonnenschutz einer Markise erweitern.

Arten von Camping-Markisen

Je nachdem, welcher Preisrahmen Ihnen zur Verfügung steht und welches Fahrzeug Sie ausrüsten möchten, haben Sie unterschiedliche Camping-Markisen zur Auswahl.

Bei Wohnwägen bieten sich beispielweise durch die seitliche Kederleiste (mehr dazu im Camper-Guide) vor allem Roll- und Sackmarkisen an, die sich einfach in diese einschieben lassen. Andere Markisen wiederum müssen Sie mit Werkzeug montieren.

Die teuersten und komfortabelsten Markisen sind solche mit Gelenkarmen. Beim Aufbau müssen keine Stützen aufgestellt oder Spanngurte gespannt werden, dafür beschweren die Gelenkarme zusätzlich das Fahrzeug auf nur einer Seite, was bei kleineren Bussen zu größerem Verschleiß führen kann.

Die verschiedenen Vorteile, die die Camping-Markise bieten, sehen Sie hier im Überblick:



Roll- oder Sackmarkise
Kassettenmarkise ohne Gelenkarme
Gelenkarm-Markise
Einsatz
Vor allem bei Wohnwägen
Vor allem bei Campervans
Vor allem bei Wohnwägen und Wohnmobilen
Überblick
Roll- oder Sackmarkisen werden per Hand aus dem Etui gezogen und mit Standfüßen gehalten. Den Markisenstoff rollt man über eine Rolle im Etui auf- und ab.
Die Kassettenmarkise lässt sich per Hand aus der Kassette kurbeln. Getragen wird die Markise von ausklappbaren Füßen oder ausfahrbaren Teleskopstützen.
Die Kassettenmarkise mit Gelenkarmen kann man über eine Handkurbel oder einen Motor (nachträglich aufrüstbar) ausfahren. Dank der Gelenkarme sind keine Stützen am Boden nötig und die Markise hält eigenständig.
Vorteile
  • Preisgünstig
  • Rückstandsloser Abbau
  • Kein Zubehör zur Montage nötig
  • Leicht
  • Standfest
  • Schutz des Stoffes durch formstabile Kassette
  • Standfest
  • Schutz des Stoffes durch formstabile Kassette
  • Keine Stützen, die Aussicht oder Platz einschränken
  • Einfache Handhabung
Montage
An der Seitenwand; Einschub über die Kederleiste am Wohnwagen
Seitenwand oder Dach
Seitenwand oder Dach

Zubehör für Ihre Camping-Markise

Um zu jeder Tageszeit und jeder Wetterlage gut ausgestattet zu sein, empfiehlt es sich, Zubehör für die Camping-Markise dabei zu haben. Zu windigeren Stunden sollten Sie die Markise mit Spanngurten abspannen können, damit diese für eine begrenzte Zeit nicht ruckartig aufweht und durch den Wind zerstört wird.

Für einen zusätzlichen Schutz sollten Sie Vorder- oder Seitenwände anbringen können, die das prasselnde Nass von oben sauber zum Boden führen oder Sie von seitlicher Sonneneinstrahlung schützen.

Wenn Sie die Vorteile des Vorzelts vermissen: Vorderwände für Camping-Markisen

Die Vorderwand schützt Sie in den meisten Fällen (Ausrichtung des Fahrzeugs beachten) am besten vor Sonne und Hitze. Hierbei handelt es sich häufig um leichte Stoffbahnen aus reißfestem und UV-beständigem Stoff. Diese schützen in sonnigen Morgen- wie Nachmittagsstunden den Eingangsbereich vor starker Sonneneinstrahlung und verhindern, dass sich der Bereich stark aufwärmt. Der Vorteil zum Vorzelt? Während das Vorzelt bei direkter Sonneneinstrahlung schnell stickig und ungemütlich werden kann, bleibt der Eingangsbereich bei einer Vorderwand noch angenehm luftig. Zudem geht der Abbau der Vorderwand um einiges schneller und sie lässt sich platzsparend in einer Tasche verstauen.

Wenn Sie auch nach einem Windschutz suchen, achten Sie auf die Eigenschaft „luftdurchlässig“. Das mag zuerst widersprüchlich klingen, aber so haben Sie länger etwas von Ihrem Markisen-Zubehör. Wäre die Vorderwand eine durchgängige Schicht PVC, wäre sie bei einem stärkeren Windstoß schnell beschädigt. Bei dieser Vorstellung kommen uns sofort auf dem Kopf liegende Vorzelte und aufgerissene Nähte in den Sinn.

Montage von Vorderwänden

Solche Vorderwände können Sie einfach und schnell an der Markise anbringen. Meist über eine Kederleiste eingeschoben, erweitern damit die Markise nahtlos. Am Boden werden Sie mit Heringen festgemacht und abgespannt. Nach dem Gebrauch lassen sich die Vorderwände einfach abwischen und einrollen. Durch den leichten Stoff nehmen Sie meist nicht viel Stauraum ein.